
Kokosnussssss….mmmmmhhhh….

Ankunft in Bangkok – erster Markt – und ab zum Kokosnuss-Stand. Was habe ich es genossen, mit einem Strohhalm direkt aus der Kokosnuss zu trinken. Ja, für mich ist das einfach ein Erlebnis. Ein ganz Besonderes, denn so fühlt sich eben Urlaub an. Nach Strand, Genuss, Meer – obwohl ich gar nicht am Meer war. 😉
In einem tropischen Land eine tropische Frucht genießen – auf so eine besondere Weise. Es war und wird nicht die letzte sein. Ich liebe Kokoswasser. Es ist in unserer gesundheitlichen Welt ein Trend-Getränk. Mal ganz abgesehen davon, dass Kokoswasser auch gut in so manchen Cocktail passt. 😉 Egal – es bleibt immer lecker. Und es schmeckt eben wesentlich besser auf dem Markt als aus dem Tetrapack.
Dazu wird eine unreife Frucht geöffnet, der Deckel abgehoben, ein Strohhalm hindurchgesteckt – alles ganz handlich und Du hast das schönste Trinkgefäß auf dem Tisch stehen, dass Du Dir so vorstellen kannst. Wenn mich jemand auf einem Markt fragte, ob es noch eine Kokosnuss dazu sein darf – ich konnte nie ablehnen.
Die größte Kokosnussproduktion Thailands ist auf Ko Samui – über 2 Millionen Stück jährlich. Wenn Du dorthin in den Urlaub fährst – setz Dich niemals unter einen Kokosnussbaum. Es kann gefährlich werden, wenn Dir eine Nuss auf den Kopf fällt. Die Thailänder wissen das – mir wäre es vermutlich nicht aufgefallen, wenn ich es einfach so am Strand gemacht hätte. Diese Kopfnuss soll einem wirklich erspart bleiben, sonst hat der Urlaub ein schnelles Ende.
Sorry, es ist gar keine Nuss, sondern eine Steinfrucht. Die Ernte verrichten speziell dressierte Affen, die in einer Affengeschwindigkeit die Früchte vom Baum holen. Da kommt kein Baumkletterer mit. Die menschlichen Erntehelfer sind lediglich dafür da, die herunterfallenden Früchte einzusammeln. Die verspielten Affen leben bei den Erntefamilien, essen mit am Tisch, müssen immer beschäftigt werden, weil sie so verspielt sind. Ja, wer den ganzen Tag mit Kokosnüssen spielt… 😉
Eine Szene noch aus einem Restaurant: Ein paar Touristen ließen sich an der Bar eine Kokosnuss komplett öffnen, um auch das Fruchtfleisch zu verzehren. Das brachte die Thailänder am Nebentisch zum Lächeln. Eher unüblich mit der unreifen Frucht. Doch die Vorstellung, dass aus der Frucht eben nur das Wasser getrunken wird und der Rest nicht weiterverwendet wird, das ist für uns Westler eben doch schwer vorstellbar.